Aufbaulehrgang Kentenich-Pädagogik

Dieser Lehrgang kann nach Abschluss der Ausbildung zum Familientrainer besucht werden. Hier wird die Kentenich-Pädagogik als ganzheitliche Erziehungsmethode vermittelt.

Ablauf

1. Jahr: 5 Wochenenden (Freitag 19 Uhr - Sonntag 14 Uhr)

2. Jahr: Praxis- und Projektjahr mit 2 Wochenenden (Freitag 19 Uhr - Sonntag 14 Uhr)

Abschluss: Präsentation der Projektarbeit 

Kursabschluss

Diplom der Akademie für Familienpädagogik,
unterzeichnet vom Familienbischof der österr. Bischofskonferenz DDr. Klaus Küng

Teilnehmer

Ehepaare, die bereits die Ausbildung zum Familientrainer abgeschlossen haben.

Nächster Termin

Oktober 2017, genaue Termine siehe Kurstermine

Der Lehrplan umfasst folgende Bereiche:

  • Die eigene Erziehungsgeschichte und deren Auswirkungen erkennen, um sich so selbst besser zu verstehen
  • Was heißt es Vater zu sein, Mutter zu sein.
  • Die Zusammenarbeit von Vater und Mutter bei der Erziehung. Die Vorteile, die sich aus der Ergänzung ergeben, und die Schwierigkeiten, wenn man unterschiedlicher Meinung ist.
  • Beobachten des Kindes lernen. Seine Lebensimpulse sehen und deuten. Das Kind aufgrund dieser Beobachtungen entsprechend fördern und steuern.
  • Die Entwicklungsfasen des Kindes und die Aufgaben des Erziehers in den jeweiligen Fasen.
  • Wie funktioniert Vertrauenserziehung. Durch Vertrauen in das Kind und seine Fähigkeiten, durch Vertrauen in die eigene Erziehertätigkeit, durch Vertrauen in Gott.
  • Jedes Kind ist ein Original und daher speziell zu erziehen. Wer 2 Kinder gleich erzieht, erzieht mindestens eines falsch. Der Erzieher muss beweglich bleiben und Freiheit ermöglichen.
  • Die Bedeutung von Bindungen. Wie kann man dem Kind Halt und Rückhalt geben, seine soziale Kompetenz entwickeln und fördern.
  • Konsequenz in der Erziehung, Grenzen setzen, dem Kind Sicherheit geben.
  • Rituale und lebendiges Brauchtum.
  • Selbstbewusstsein des Kindes fördern
  • Umgang mit Medien und Computer
  • Den eigenen Erziehungsstil finden und leben.
  • Selbsterziehung. Als Erzieher Haltungen haben, leben und vermitteln an denen sich das Kind orientieren kann
  • Wissensvermittlung im Beratungsgespräch und in Vorträgen
  • Projektarbeit: Anwendung des Gelernten