Aufbaulehrgang Kentenich-Pädagogik

Dieser Lehrgang kann nach Abschluss der Ausbildung zum Familientrainer besucht werden. Hier wird die Kentenich-Pädagogik als ganzheitliche Erziehungsmethode vermittelt.

Ablauf

1. Jahr: 5 Wochenenden (Freitag 19 Uhr - Sonntag 14 Uhr)

2. Jahr: Praxis- und Projektjahr mit 2 Wochenenden (Freitag 19 Uhr - Sonntag 14 Uhr)

Abschluss: Präsentation der Projektarbeit 

Kursabschluss

Diplom der Akademie für Familienpädagogik,
unterzeichnet vom Familienbischof der österr. Bischofskonferenz Dr. Hermann Glettler / Innsbruck

Teilnehmer

Ehepaare, die bereits die Ausbildung zum Familientrainer abgeschlossen haben.

Nächster Termin

2022, genaue Termine werden noch bekannt gegeben

Der Lehrplan umfasst folgende Bereiche:

  • Die eigene Erziehungsgeschichte und deren Auswirkungen erkennen, um sich so selbst besser zu verstehen
  • Was heißt es Vater zu sein, Mutter zu sein.
  • Die Zusammenarbeit von Vater und Mutter bei der Erziehung. Die Vorteile, die sich aus der Ergänzung ergeben, und die Schwierigkeiten, wenn man unterschiedlicher Meinung ist.
  • Beobachten des Kindes lernen. Seine Lebensimpulse sehen und deuten. Das Kind aufgrund dieser Beobachtungen entsprechend fördern und steuern.
  • Die Entwicklungsfasen des Kindes und die Aufgaben des Erziehers in den jeweiligen Fasen.
  • Wie funktioniert Vertrauenserziehung. Durch Vertrauen in das Kind und seine Fähigkeiten, durch Vertrauen in die eigene Erziehertätigkeit, durch Vertrauen in Gott.
  • Jedes Kind ist ein Original und daher speziell zu erziehen. Wer 2 Kinder gleich erzieht, erzieht mindestens eines falsch. Der Erzieher muss beweglich bleiben und Freiheit ermöglichen.
  • Die Bedeutung von Bindungen. Wie kann man dem Kind Halt und Rückhalt geben, seine soziale Kompetenz entwickeln und fördern.
  • Konsequenz in der Erziehung, Grenzen setzen, dem Kind Sicherheit geben.
  • Rituale und lebendiges Brauchtum.
  • Selbstbewusstsein des Kindes fördern
  • Umgang mit Medien und Computer
  • Den eigenen Erziehungsstil finden und leben.
  • Selbsterziehung. Als Erzieher Haltungen haben, leben und vermitteln an denen sich das Kind orientieren kann
  • Wissensvermittlung im Beratungsgespräch und in Vorträgen
  • Projektarbeit: Anwendung des Gelernten